Dienstag, 28. November 2017

26.11.2017 Erster Tag Marrakech

Kurz zu Marrakech aus dem Netz:

MARRAKECH

Von den vier Königsstädten ist Marrakech (1 Mio. Einw.) die aufregendste.
Marrakech wurde im 11. Jh. gegründet, und seit dem galt jahrhundertelang: Wer Marrakech besitzt, hat die Macht über das gesamte Land. Und diese Machtposition spiegelt sich bis heute wider. Die Berber-Dynastien der Almoraviden (1046-1147), Almohaden (1147-1269) und Saadier (1549-1664) ließen große Prunkbauten errichten, die das Stadtbild prägten. Selbst wenn Marrakech heute nicht mehr die mächtigste Stadt des Landes ist, so hat „die Rote", wie sie aufgrund der Farben ihrer Hauswände genannt wird, doch bis heute eine wichtige Bedeutung.
Marrakech ist die Hauptstadt der Berber und neben Casablanca das Wirtschaftszentrum des Landes. Keine Stadt in Marokko wächst so schnell (inoffiziell leben hier zwischen 3 und 4 Mio. Menschen). Trabantenstädte und neue Viertel entstehen, in denen Trends gesetzt werden. Es wird saniert und restauriert, es werden internationale Gipfel abgehalten und internationale Festivals gefeiert und: Hier werden Besucherrekorde gebrochen! Rucksackreisende, Orientverfallene, Pauschalurlauber, Künstler und Stars: Alle kommen und erliegen dem Charme der Stadt. Dass Marrakech so beliebt ist, hat u. a. mit seiner Ursprünglichkeit zu tun: Die Stadt blieb jahrelang von modernen Entwicklungen unberührt.

Wir beginnen unseren Rundgang nach dem Frühstück mit der Mosquée Koutoubiya, der ersten Moschee von Marrakech aus dem 12. Jh. Mit einem Minarett, das typisch ist für die marokkanisch-islamische Architektur. Sie ist für Nichtmuslime nicht zugänglich und hat ihren Namen von dem sie früher umgebenden Büchermarkt. Sie wurde 1997 renoviert.


               

Am Weg zu den Saadiergräbern kommen wir am BAB AGNAOU vorbei: 


Das schönste Stadttor von Marrakech stammt aus dem 12. Jh. und ist einer der Zugänge in das einstige Sultans-areal, heute Kasbahviertel genannt, das sich südlich an den Palast el Badi anschließt. Als einziges Stadttor des Viertels stammt es noch aus der Almohadenzeit und ist bis heute sehr gut erhalten. Reiche Ornamente spannen sich über zwei Hufeisenbögen.

Im Café Kasbah genießen wir einen guten Espresso   

                        

und die Aussicht auf die Moschee Mounlay El Yazid  auf dem Platz davor 

 

Die Saadiergräber wurden  erst 1917 im diesem Kasbahviertel entdeckt. Sie stammen aus dem 16. Jh. mit mehreren Mausoleen. Hier ist u.a. der Saadier-Sultan Ahmad al-Mansour begraben.







Auf dem Weg zum Palast Badi werden wir noch gezielt in einen reichhaltigen Gewürzmarkt gelockt, wo wir Tee Royal, Musk-Duftstein und Duftstein als Deo (Alaun) kauften.  


 Der Badi ist geschlossen; wir besichtigen den Wesirspalast Bahia, einen der schönsten Paläste von Marrakech, 







einem Meisterwerk der maurischen Baukunst, in dem auch Staatsgäste untergebracht werden. Prächtige Gärten und Räume ohne Möbel.

 

Später sind wir noch durch teils überdachte Souks zum Stadttor hinaus gewandert, auf den  Place Bab Doukkala - eine Runde zum nächsten größeren Stadtor und wieder über Souks zum Hotel zurück.   







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