Unser erster Weg führt uns heute in den Jardin Majorelle, einen der schönsten Gärten des Landes, der vom französischen Künstler Jacques Majorelle (1866-1962) gegründet und im Jahr 2000 von Yves St. Laurent erworben und grundlegend erneuert wurde.
In der Ville des Modeschöpfers und seines Lebensgefährten sind heute ein Museum seiner Schöpfungen, ein Modegeschäft und ein Café untergebracht.
Anschließend geht's durch endlose Basarstrassen zurück zum Quartier...
Nach einer kurzen Einkehr im Appartement besuchen wir die Madrasa Ben Youssef, die schönste Koranschule des Landes. Sie wurde im 14. Jh. gegründet und zuletzt 2001 renoviert. Ihre heutige Gestalt erhielt sie jedoch unter den Saadiern im 16. Jh.
Der beeindruckend große und wunderschöne Innenhof mit Brunnen hat Bodenfließen aus Carrara-Marmor.
Die Wände sind mit aufwendigen Kachel-ornamenten und arabischen Schriftzügen verziert, mit Stuckkapitellen und im oberen Bereich mit feinst gedrechselten Zedernholzarbeiten versehen. An den Innenhof schließt ein kleiner Gebetsraum an. Sehenswert sind auch die Studierzimmer im oberen Bereich der Koranschule sowie das alte Hammam.
Dann ging‘s durch die Basarstraßen (Stouks) und den Platz der Gehängten zum Lunch mit Hühnchen-Coucous und eine Fleisch-Tajine mit Dörrpflaumen
Christine und Helmut passen nach dem Lunch und wir wandern noch ins
DAR TISKIWIN (MUSEUM BERT FLINT)
Das einst private Volkskundemuseum, das in den 1980er-Jahren von dem Niederländer Bert Flint eröffnet wurde, birgt in einem sehenswerten Altstadthaus eine sehr schöne Ausstellung. Sie zeigt vor allem Sammlerstücke, die Flint entlang der Handelskarawanenroute von Marrakech nach Timbuktu gefunden und erhalten hat: Teppiche, Kleidungsstücke, Schmuck, aber auch Arbeitsmaterial und Alltagsgegenstände.