Sonntag, 26. November 2017

24.-25.11.2017 Anreise - Essaouira

Wie schon länger geplant, entschließen wir uns im Herbst 2017 - während unseres Teneriffa-Aufenthalts - von hier aus mit unseren Freunden, Christine und Helmut  Mayr, zu einer rund einwöchigen Marokkoreise.

Wir starten am Freitag, den 24.11. um 10h vom Flughafen Teneriffa Norte mit BinterCanaries und fliegen über Las Palmas nach Agadir, wo wir nach ruhigen Flügen um etwa 13:30h ankommen. Hier mieten wir eine Auto (Fiat Tipo Sedan) und fahren auf der Küstenstraße - eine interessante aber eine etwas mühsame Strecke - 





gleich 200km weiter nach Essauouira, wo wir um 18:30h in der vorgebuchten Appartment-Résidence Louzani  ankommen. Das Appartment ist sehr gut - nahe am Meer und zur Medina - gelegen und wir wandern noch in die Altstadt.


















ESSAOUIRA oder Mogador
Windy City, Künstlermetropole,  (80 000 Ew.). Die Stadt ist ein Surfer-, ein Aussteiger-und ein Künstlerparadies. Sie wurde 1773 von den Portugiesen unter dem Namen Mogador gegründet, die Besiedlungsgeschichte reicht aber bis in die Römerzeit zurück. Eine alte Festung mit den dazugehörigen Anlagen umfasst die zauberhafte Altstadt, durch die sich unzählige Gassen ziehen. Hier befinden sich kleine Hotels, die liebevoll in alten Stadthäusern untergebracht sind,

Am nächsten Morgen wandern wir nach dem Frühstück an der Strandpromenade entlang zur Burg von Mogadur und zum Hafen


                    

FORT DES PORTUGAISES
Die portugiesische Festung aus dem 18. Jh. ist von Türmen flankiert. Original erhalten sind neben den Mauern die Bronzekanonen, die in Spanien hergestellt wurden. 
 

                          



MEDINA
Die Medina Essaouiras zeichnet sich durch enge Gassen sowie kleine Plätze aus, die häufig von Gummibäumen umgeben sind. Es gibt einen sehr lebendigen Souk und zahlreiche Galerien, sodass sich Kunstinteressierte tagelang hier aufhalten können





Christine & Resi mit einer Aganölverkäuferin in der Medina 


Am 25. geht‘s schon am späteren Nachmittag 187km (2 1/2h) weiter in die Medina von Marrakech, ins Hotel Riad for S, wo wir 4 Nächte bleiben.




Auf der Dachterrasse...
Unsere Vermieterin führt uns am Abend noch zur ältesten Moschee, der Koutoubia,


und auf den Djemaa El Fna, den großen Platz der Gehängten. Er heißt auf arabisch etwa 'Versammlung der Toten'. Die Sultane nutzten ihn zur Zeit der Almohaden - eine muslimische Berber-Dynastie 1147-1269 - als Hinrichtungsstätte und ließen hier die aufgespießten Köpfe zur Schau stellen. 

Der Djemaa el Fna, der Gauklerplatz, zog von jeher Menschen in seinen Bann und schien lange Zeit immun gegen morderne und westliche Entwicklungen. Das faszinierte. Als 1999 durch eine Gesetzesänderung auch Ausländer Häuser kaufen konnten, legte sich viele Betuchte ein Riad in der Medina oder eine Villa an der Palmeraie zu.Vor allem Franzosen, erlagen der Faszination Marrakechs und eröffneten kleine Gästehäuser, von denen die heutigen Gäste der Stadt profitieren. Die Veränderungen tun der Stadt gut: Alte Bausubstanz wird erhalten und neue Investoren machen viele Innovationen möglich. .



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